Cap Smallz - Revolution
Wenn du gegen den Krieg bist, bringt es nichts sich mit einer Blume auf die Straße zu stellen“ – aber es reicht auch keine Platte in der Hand!
„Revolution“ bietet Cap Smallz auf seinem Debütalbum. Mit einem historischen Vorspann Rudi Dutschkes wird auch gleich der Kontext und die Idee der Platte eingeleitet. Auf 14 Tracks, zahlreichen Features und textbegleitenden Beats setzt Cap Smallz auf Inhalt, schenkt dem Underground-Hip Hop ein Maß an Qualität und legt somit der Kommerzialisierung im Musikgeschäft Steine in den Weg. Inhaltlich bietet er kleine Einblicke in sein Leben („Unreale Welt“), fiktionale Geschichten mit Inspirationen aus dem Alltag, eine klare Meinung den Majorlabels gegenüber („Revolution“) und damit auch gleich den Kontext zwischen vielerlei: Musik, Majorlabels, der Ausbeutung von Künstlern und dem politisch vergleichbarer Befreiungskampf von Fidel Castro und Che Guevara gegen imperialistischen Unterdrücker wie die USA.
Nicht jeder Song ist ein Teil seiner Lebensgeschichte, aber er erzählt sie und das authentisch, mit viel Flow und beweißt damit ein Plus an Skillz „Wir stehen wie Soldaten, selbst wenn es nieder geht. Ihr verteidigt eure Business, wir die Künstlerqualität….es ist Zeit für Veränderung“ (Auszug „Revolution“).
Features aus ganz Deutschland, ob aus Heidelberg, aus Niedersachsen oder hallt dem Ruhrpott, halten Einklang und das insbesonders im Song „Hand in Hand’ mit tatkräftiger Unterstützung von Aphe, Ramses Mc, Sirviver, Major Murray, Lingo, MOBoder Instinktsteve von der Mülheimer Gruppe Projekt Prototyp.
Sicherlich eine kopflastige Platte, die sich aber mit feinen und einfachen Beats zum Feierabend hören lässt, zu dem keinesfalls Up-To-Date-Beats à la Electro-HipHop bietet, sondern die alte Schule des Hip Hop’s aus den90ern. Skits laden zum Entspannen ein und sein Intro gibt dazu Anlass zur Erforschung der Thematik.
